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Die verschiedenen nomadischen Stämme, die gegen das römische Reich gekämpft hatten, hatten alle ihre eigenen Kleidungen und Trachten entwickelt. Kühle Klima in Verbindung mit traditioneller Schafshaltung führte zum hauptsächlichen Gebrauch von Wolle für Kleidung.Die Tunika, welche das Hauptkleidungsstück in der römischen Antike war, bestand aus einem oder zwei Rechteckigen Bahnen aus Wolltuch, mit einem Halsausschnitt in der Mitte, und an den seitlichen Rändern zusammengenäht. Auch bei den Wikingern und im gesamten Frühmittelalter blieb die Tunika das Hauptkleidungsstück. Bei den Frauen reichte sie bis zum Boden, während sie bei den Männern immer kürzer wurde, bis sie fast unserem modernen Hemd glich. Meist trug man unter der Tunika au Wolle eine Leinentunika als Unterkleid, ebenso wurde die Tunika von Männern wie Frauen gegürtet getragen. Männer trugen in der Regel auch einfache Hosen oder sog. „Beinlinge“.
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