Eisenhüte waren durch ihre breite Krempe besonders gut geeignet Angriffe von oben abzuwehren, seien es nun Schwerthiebe von Reitern oder Steine die von einer Mauer geworfen wurden. Diese Eigenschaften zeigen auch schon, dass es ein Helm war, der fast ausschließlich von der Infanterie getragen wurde. Der Typus als solcher kam wahrscheinlich mit dem Ende des ersten Kreuzzuges (Anfang 12. Jhd.) von Byzanz nach Europa wo er sich rasch ausbreitete.
Er blieb viele Jahrhunderte in gebrauch und starb nur im 18. und 19. Jhd. kurzzeitig aus. Gegen ende des 19. Jhd. und besonders im
I. Weltkrieg wurden die Vorzüge der Konstruktion wieder entdeckt.